Satzung des Trägers 55 e.V.

§ 1 Name, Sitz und Eintrag
Der Verein ändert durch Mehrheitsbeschluß vom 05.03.2005 seinen Namen „Stadtstrolche“ in “Träger 55”. Der Verein hat seinen Sitz in Frankfurt. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen. Der Verein verfolgt unmittelbar und ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ und § 53 der Abgabenverordnung. Das Geschäftsjahr des Vereins ist seit der siebten ordentlichen Mitgliederversammlung am 18.03.2008 einstimmig vom Kalenderjahr auf den 30.06. gelegt.
§ 2 Vereinszweck und Gemeinnützigkeit und mildtätige Zwecke
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Zweck des Vereins ist: die Förderung der Entwicklung und Erziehung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Pädagogisch steht das Kind im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Kinder lernen spielend, können kreativ sein, verwirklichen eigene Ideen und entwickeln eine eigenständige Persönlichkeit. Der Vereinszweck soll verwirklicht werden durch: das Angebot zur Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder. Das Kind soll umfassend in seiner emotionalen, sozialen, geistigen und körperlichen Entwicklung gefördert werden. die Förderung von Bilingualität, Kunst, Musik und Sport über vielfältige Zusatzleistungen, die über ein Kurssystem funktionieren. Der Verein verfolgt mildtätige Zwecke, da unsere Tätigkeit darauf gerichtet ist, Personen selbstlos zu unterstützen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Hilfsbedürftige Personen sollen durch Fachpersonal zu einem eigenverantwortlichem Leben geholfen werden, z.B. durch Unterstützung bei Amtswegen, Beratung und Hilfestellung bei behördlichen Fragen, Hilfe im Haushalts und bei Botengängen.
§ 3 Selbstlosigkeit
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks, oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung der Bildung und Erziehung und der Unterstützung von Personen, die im Sinne des § 53 AO 1977 wegen bedürftig sind.
§ 4 Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede Person werden, die die Zwecke des Vereins anerkennt und sich für ihre Förderung aktiv einzusetzen bereit ist. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Aufnahme durch den Vorstand. Neue Mitglieder treten für mindestens ein Jahr bei. Den Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Erklärung wird zum Ende des Quartals wirksam, in dem sie den Vorstand zusteht. Den Ausschluss kann der Vorstand bei der Mitgliederversammlung beantragen, wenn ein Mitglied dem Zweck oder den Interessen des Vereins zuwiderhandelt. Die Mitgliederversammlung hat über den Antrag innerhalb von 3 Monaten seit seinem Eingang zu entscheiden. Bis zu dieser Entscheidung ruhen die Rechte des Mitglieds. Dem Mitglied muss Gelegenheit gegeben werden, vor der Entscheidung über den Ausschlussantrag von der Mitgliederversammlung angehört zu werden.
§ 5 Mitgliedsbeitrag
Der Beitrag kann vierteljährig, halbjährig oder jährlich gezahlt werden. Über Beitragspflicht, Beitragshöhe entscheidet die Mitgliederversammlung. Im Einzelfall kann der Vorstand auf Antrag die Freistellung von der Beitragspflicht beschließen. Mitglieder, die den Beitrag über den Schluss des Vereinsjahres hinaus nicht entrichtet haben, werden gemahnt. Nach zweimaliger erfolgloser Erinnerung erhalten sie auf Beschluss des Vorstandes einen Mahnbescheid.
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt Ausschluss.
§ 7 Organe
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand. Darüber hinaus kann ein Beirat benannt werden.
§ 8 Ordentliche Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung tritt einmal im Kalenderjahr zusammen. Die Einladung erfolgt vom Vorstand in schriftlicher Form. Der Vorstand hat die Tagesordnung mitzusenden. Zwischen dem Tag der Absendung und dem Tag der Versammlung muß eine Frist von mindestens zwei Wochen liegen. Die in dieser Weise einberufene Mitgliederversammlung ist stets beschlußfähig. Stimmberechtigt sind Mitglieder ein Viertel Jahr nach ihrem Vereinseintritt. Die Mitgliederversammlung beschließt u.a. über Grundsätze und Ziele des Vereins Die Genehmigung des Haushaltsplans und der Jahresabrechnung Die Entlastung des Vorstandes Die Neuwahl der Vorstandsmitglieder Wahl der Beiratsmitglieder Satzungsänderungen Die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge Anträge des Vorstandes und der Mitglieder Auflösung des Vereins Die Mitgliederversammlung beschließt mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Satzungsänderungen bedürfen einer zwei Drittel Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Die Auflösung des Vereins bedarf einer drei Viertel Mehrheit aller Mitglieder. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen. Das Protokoll wird von der Schriftführerin unterzeichnet.
§ 10 Anträge
Anträge an die Mitgliederversammlung aus der Reihe der Mitglieder sind mindestens 5 Tage vor Zusammentritt der ordentlichen Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich mit kurzer Begründung einzureichen.
§ 11 Der Vorstand
Der Vorstand vertritt den Verein nach außen durch 2 Mitglieder in gemeinschaftlichem Handeln. Der Vorstand besteht aus mindestens drei, höchstens fünf Personen der 1. Vorsitzenden, der/den Stellvertretende/n Vorsitzende/n, der/dem KassenwartIn, der/dem SchriftführerIn, der PressesprecherIn. Der Vorstand wird von den Regelungen des § 181 BGB befreit. In den Fällen des § 181 BGB zeichnen alle anderen Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich für den Verein. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahren gewählt und bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Die Wahl erfolgt durch offene Abstimmung. Zur Wahl genügt die einfache Mehrheit. Eine Wiederwahl ist möglich. Vorstandsmitglieder können von der Mitgliederversammlung auch vor Ablauf ihrer Amtszeit abgewählt werden. Dazu bedarf es einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und ist der Mitgliederversammlung gegenüber verantwortlich. Er ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden und führt diese aus. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der in der Vorstandssitzung anwesenden Vorstandsmitglieder. Bei Stimmengleichheit kommt ein Beschluss nicht zustande (oder: gilt ein Antrag als abgelehnt). Der Vorstand kann die Geschäftsführung des Vereins auf eine/n GeschäftsführerIn oder ein Geschäftsführungsgremium übertragen. Macht er davon Gebrauch, so obliegt dem Vorstand die Überwachung dieser Person/en. Die Vorstandssitzungen sind mitgliederöffentlich. Der/die KassenwartIn ist dazu berechtigt Geld- und Sachspenden entgegenzunehmen und hierüber eine Spendenbescheinigung auszustellen und zu unterzeichnen.
§ 12 Der Beirat
Der Beirat besteht aus dem Vorstand weiteren Mitgliedern, deren Anzahl vor der Wahl von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Dem Beirat obliegt die Koordination der inhaltlichen Schwerpunkte für die Dauer einer Wahlperiode. Die Beiratssitzungen sind mitgliederöffentlich. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
§ 15 Schlussbestimmung
Die geänderte Satzung tritt gemäß § 71 BGB mit Eintragung in das Vereinsregister Frankfurt am Main am 24.11.2005 in Kraft.